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Umdenken bei der Virusbekämpfung

Es wird Zeit, dass wir wieder Perspektiven bekommen und nicht im Dauerzustand dieser „Auf Sicht fahren Taktik“ bleiben. Es ist ziemlich zermürbend, im zwei Wochen Rhythmus zu erfahren, wir verschärfen wir lockern wir verschärfen wieder usw. Das ist doch keine langfristige Strategie, das ist Scheiße! Und es wird so ja auch nicht auf Dauer besser werden. Hat man ja gesehen bei den vielen „Lockdowns“ die überall so waren. Für mich wäre es sinnig, die Bevölkerung komplett durch zu testen und jeden den man findet der Infiziert ist, in Quarantänezentren zu verfrachten. Die könnte man ja z.B. in den Hotels einrichten. Dort würden die Menschen dann versorgt werden und müssten keine Angst haben, wie sie das machen sollen mit der Versorgung wenn sie zuhaus in Quarantäne sind. Die Hotels könnten pro Person eine Entlohnung bekommen vom Staat, damit auch die wieder eine Perspektive haben. An den Grenzen überall kontrollieren wer rein kommt, aber wirklich ausnahmslos jeden Grenzübergang inklusive Flughäfen und Bahnhöfe. (Bei den Schiffen klappt es ja auch, das keiner von Bord darf wenn was ungewöhnliches …

Nur einmal wieder

Morgens am Tisch sitzen und entspannt sein. Nur einmal wieder ohne diese Anspannung, diese diffuse Angst, dieses Unwohle im ganzen Körper, dieses in Alarmbereitschaft sein, nur einmal wieder möchte ich das haben. Dieser Zustand morgens ist anstrengend, er geht nicht einfach weg er bleibt, auch wenn ich mir hundert mal sage, „ES IST DOCH ALLES GUT“, es interessiert ihn einfach nicht. Er bleibt und reduziert sich erst langsam über den Vormittag, wenn ich Glück habe, sonst bleibt er auch gerne präsent und steigert sich. Dann bringt er noch Begleiter mit, die mir dann das Mittagessen versauen so das ich nicht essen kann und mir das Essen rein zwingen muss, was nur so semi gut funktioniert weil ich anfange zu würgen und absolut nix mehr schlucken kann. Da taucht dann der nächste Begleiter auf und flüstert „siehste du hast gar kein Essen verdient, lass es einfach“. Dann meldet sich einer der es wohl gut mit mir meint aber trotzdem vorwurfsvoll rum tönt „du weißt das du Essen musst sonst geht dein Gewicht noch mehr in den …

Kelten Fluch oder auch Rosacea genannt

Kennt ihr die Krankheit? Ich schlag mich damit schon seit meinen ganz jungen Jahren rum. Schnell rote glühende Wangen, ja auch die doofen Sprüche muss ich mir immer anhören. Nicht schön, wenn da so Sachen gesagt werden „Was bist du so errötet, wer hat dich denn durchgeflötet“ oder „brauchst doch nicht gleich rot werden“ usw. Ich hasse es und es ist auch nicht förderlich, weil durch die Sprüche auf meine meist gerötete Haut an den Wangen, fühle ich mich unwohl und dadurch steigert sich die Rötung dann noch mehr, ich fange an richtig zu glühen. Teufelskreis in dem ich dann stecke. Auch wenn ich aufgeregt bin, oder Sport mache, oder nur der Wechsel von kalt in warme Umgebung oder umgekehrt, ich glühe im Gesicht. Die Wechseljahre sind da zur Zeit auch nicht hilfreich, durch die Hitzeattacken, glüht das Gesicht dann auch, wenn ich grad nix mache. Seit gut einer Woche habe ich dann gedacht ich dreh durch, an der Nasenseite bildetet sich kleine Pusteln. ich dachte zuerst an Herpesbläschen, weil das so aussah wie ich …

Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Hört sich richtig gut an und in der Therapie wird großer Wert drauf gelegt das man es lernt, beherzigt und auch umsetzt. Aber…. Ja da gibt es ein aber, ein ganz RIESEN GROßES! Wenn man es sein Leben lang nicht gemacht (gelernt) hat, sich selbst als wichtig zu sehen, dann fühlt man sich als riesen großes Arschloch und Egoistenarsch, wenn man ein Nein sagt weil grad alles zu viel ist. Du weißt dann zwar das es für dich richtig ist und doch knallt dir dein Inneres um die Ohren, dass du total mies bist und andere nur Enttäuschen kannst, das du ein Versager bist, das du es nicht verdient hast das sich überhaupt noch jemand mit dir abgibt usw….. Ob das mit der Zeit besser wird wenn man sich mehr in Selbstfürsorge und Achtsamkeit übt, wer weiß. Zur Zeit klappt Selbstfürsorge und Achtsamkeit mit mir ohne Scheiße fühlen nur, wenn dabei nicht noch unmittelbar andere mit involviert sind, heißt ich nicht etwas absage wo ich vorher zugesagt habe oder etwas nicht machen kann obwohl ich …

Diagnose

Eigentlich sind Diagnosen ja auch nur ein einordnen in eine bestimmte Schublade, weil man nicht der gängigen Norm entspricht. Mag ich nicht, denn was ist schon die Norm? Ist die Norm das einzig wahre? Kann ein Mensch eine Norm haben? Ein Mensch ist doch kein Ding wie ein DIN A4 Blatt, also was soll das mit der Norm? Aber ich schweife ab, Diagnosen können aber auch manchmal sehr hilfreich sein und endlich Klarheit geben was da bei einem so in Unordnung ist. Da bekommt man dann endlich die Puzzleteile die einem fehlen, um zu erkennen wie man sich in Zukunft selbst besser versteht. Es passt plötzlich vieles zusammen und erklärt paradoxe Verhaltensweisen, undefinierbare Kopfwelten, innere Zerrissenheit, wiederkehrende anhaltende Suizidgedanken, Essstörungen, quälende Leere, selbstzerstörerische Wut, selbstverletzenden Hass, Stimmungswechsel von jetzt auf gleich und wieder zurück mitunter zig mal am Tag, sich selbst nicht aushalten können, andere nicht aushalten können und doch nicht wollen das sie weg gehen, ich kürz mal ab  Chaos pur und ich mittendrin Borderline. Seit dem zweiten Therapiegespräch weiß ich die Diagnose, beim …